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Damit man es im Regal sieht, hat es dankenswerter- und ausnahmsweise nicht die Farben seiner Umgebung adaptiert:

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Weil das vorübergehende Zuhause der Adventstotems diese wunderbare alte Schublade vom Flohmarkt ist, versuche ich mich damit in den Upcycling-Dienstag zu schummeln (auch wenn ich zugeben muss, ich hab sie nicht mal abgeschmirgelt oder so, weil sie mir so, wie sie ist, so gut gefällt), die Schublade ist außerdem unbedingt mein Alltagsheld, im Moment sogar wirklich jeden Tag. Und wer dank so umfangreicher Verbreitung in die Welt hierhergeraten ist (und auch alle anderen, die auf anderem Wege hierhergefunden haben, versteht sich), seien hiermit herzlich eingeladen, zwischen dem 24. Dezember und Silvester mit i nicht mit y ein Totem zu gewinnen. Als Glücksbringer fürs neue Jahr nämlich. Zusammen mit dem letzten Totemtier an Heiligabend startet eine kleine Verlosung, bei der man die schwierige Aufgabe erfüllen muss, in einem Kommentar zum Heiligabendtier zu verraten, welches Totem man am liebsten und welches man am zweitliebsten hätte, am Vorabend des großen Getöses entscheidet das Los, und am Morgen des letzten Tags dieses Jahres gehen dann drei kleine Totems auf die Reise.

Genug Organisatorisches – wo waren wir?Image

Chamäleon

Das Chamäleon passt sich allen Umständen an. Unbeirrt stakst es dorthin, wo es sein möchte, nimmt die Farben der neuen Umgebung an und verschmilzt förmlich mit ihr. Ebenso leicht löst es sich wieder, wandert weiter und passt sich erneut an. Es hat es nie eilig und kommt überall klar.

Aus menschlicher Sicht scheint das zunächst wenig erstrebenswert – wollen wir nicht alle ganz wir selbst sein, vielleicht sogar auffallen, uns auf jeden Fall abgrenzen und auf unsere Individualität hinweisen? Das Chamäleon jedoch verliert seine Individualität nie, es bleibt immer ganz es selbst, tut, was es möchte, die Anpassung ist rein äußerlich. Es steht für die Kraft, sich selbst zu spüren, auch unter Umständen, die erfordern, dass wir nach außen hin ganz in unser Umfeld zu passen scheinen. Wenn es ihm nicht gefällt, dann geht es unbeirrt einfach weiter und sucht sich etwas Neues, ohne Groll, ohne verbrannte Erde. Es steht auch für die Kraft, manchmal einfach zu warten, ganz ohne Angst, sich selbst zu verlieren. Es schaut stets in zwei unterschiedliche Richtungen und weiß, dass das Gegenteil auch wahr ist.

Das Chamäleon sagt: Schau nicht zurück. Fliegen sind lecker.
(Tut mir leid. Ich habe versucht, ihm etwas abzuringen, das ein wenig imposanter klingt, aber es ist so durch und durch es selbst, dass ihm das albern vorkommt, und das mit den Fliegen, findet es, muss die Welt viel dringender wissen).

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