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Halten Kinder eigentlich Winterschlaf? Seit wir morgens wieder den Wecker stellen, zum ersten Mal seit fast drei Jahren, kommt es uns beinahe so vor. Ein wunderbarer, ganz kalorienfreier Adventskalender ist das, wenn man morgens vor dem Kind wach wird und sich noch mal streckt und ganz in Ruhe aufsteht! Auf dass es, toi toi toi, noch eine Weile so bleibt!

Heute ist auch im Totem-Hotel ein kleiner Winterschläfer zu Gast, extra zu diesem Anlass entrollt und herbeigeeilt … na ja, also, jedenfalls: vorbeigekommen:

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Das zweite Drittel der Adventszeit hat begonnen. Der Igel, dessen Zeit das nicht gerade ist, sieht auch ein bisschen verschlafen aus.Image

Igel

Der Igel ist ein furchtloser kleiner Kerl. Wenn man in der Dämmerung oder nachts einen Yeti in seinem Garten schnaufen und grunzen hört, entpuppt er sich meist als Igel auf Futtersuche – auch wenn der Igel niemals gezielt die Konfrontation sucht, fürchtet er sich auch nicht davor, und er bemüht sich nicht sonderlich darum, sich verborgen zu halten. Inzwischen hat sich der Igel jedoch in den Winterschlaf verabschiedet, denn er verdöst die mageren Zeiten bis zum Frühling, wenn es endlich wieder Insekten gibt.

Der Igel steht für die Fähigkeit, sich vollzusaugen mit allem, was schön ist, solange es in Hülle und Fülle um einen herum tobt. Er legt keine Vorräte an, sondern speichert alles in sich selbst. So übersteht er schlechte Zeiten ganz aus sich selbst heraus und wartet geduldig, bis der nächste Frühling kommt. Auch daran erinnert uns der Igel: Nach mageren Zeiten kommen wieder gute.

Der Igel sagt: Es gibt Zeiten, da schöpft man aus dem Vollen, und Zeiten, da rollt man sich zusammen und schläft. Weckt mich im Frühling mit einem saftigen Regenwurm!

z_eidechsenreihe