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Zwischen all den Adventstotems noch rasch mein heutiger Alltagsheld: mein Schnipselroboti!

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Na gut, er ist wohl eher ein Schnipseleimer, aber ich schicke ihn trotzdem zu Robotis Alltagshelden, weil er sich so erstaunlich bewährt hat. Angefangen hat er sein Dasein als Eimer für ziemlich verflixt guten, aber fertig gekauften Vanillejoghurt, und dann habe ich ihn abgewaschen, er stand auf meinem Schreibtisch rum und wusste noch nicht, was er werden will, ich habe Piratenpuschen genäht, und die Schnipsel wanderten allesamt in den kleinen Eimer. Tja, und so ist es geblieben – unspektakulär, aber höchst praktisch. Garnreste, kleine Schnipsel, Folie von Klebeband – rein damit und gut ist. Und wenn ich nur Garn und Stoff-/Lederreste reinwerfe, dann kippe ich den Inhalt manchmal in eine Pappkiste, in der ich solche Reste sammle, weil ich ganz sicher bin, dass ich damit eines Tages ein kleines Stofftier befüllen werde, das auch außen ganz und gar aus wiederverwerteten Materialien besteht, die sonst in den Müll gewandert wären.

(Ganz ehrlich, man kanns auch übertreiben mit dem Re- und Upcycling. Ich gebe zu, dass ich das nur aus Vergnügen tu und neulich eine Milchtüte in den Müll geworfen habe, statt sie zu sammeln und eines Tages ein Sofa draus zu bauen. Ein-fach so weggeworfen. So, nun ist es raus!)

Damit mein Alltagsheld auch ein bisschen nach einem solchen aussieht, habe ich kurzentschlossen ein paar gestempelte Echsen draufgeklebt und auch dieses nette karierte Masking Tape, das ich so mag, weil es aussieht wie die Gardinen meiner Oma. Was, auch wie die von Deiner Oma? Na, sieh an!

Los, kleiner Eimer, auf zum Upcycling-Dienstag und den Alltagshelden – vielleicht leben ja auch andere Leute jahrelang ohne Schnipselroboti, so wie ich es getan habe, ohne zu ahnen, wie dringend sie einen brauchen!