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Wunderschöner Auftrag: Eine wunderschöne Airedale-Dame filzen, die auf denselben Namen hört wie ein brasilianischer Tanz.

Mit der Nadel. O Gott. Das war meine Entscheidung, und ich habe sie (fast) die ganze Zeit bereut, vom knubbeligen Embryonalstadium, in dem nur vage der spätere Hund zu erkennen ist, über die Eulenaugenphase übers Ohrenanfilzgefluche bis …

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… kurz vorm Ende.

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Da beschlich mich dann die Ahnung: Möglicherweise hat es sich wirklich gelohnt. Und ja, es hat. Viel leichter als die nassgefilzten Kollegen, so ein Nadeltier, viel zarter, und trotzdem ganz und gar stabil. Ich und meine Nadelphobie, wir wagen das so schnell nicht wieder, eine Nadelfilzerin werde ich in diesem Leben nicht mehr. Es fehlt auch so ganz und gar das Gepansche und Geplatsche, das Massieren und Streicheln, es ist viel technischer als das Nassfilzen. Aber froh bin ich, dass ich das endlich mal gemacht habe! Und ich wünschte, es würde mir mehr liegen, denn vom Ergebnis bin ich ganz hingerissen.

Die kleine Lady wohnt inzwischen bei ihrem Vorbild und wurde liebevoll in die Familie aufgenommen. Ich schicke sie jetzt eine Runde spazieren – zum Creadienstag nämlich.

09 10