Schlagwörter

, , ,

14

Mäusegenerationen.

Über zwei Jahre älter ist die Maus-im-Karton, eigentlich: die Herbstmaus, die allererste ihrer Art. In Mäusejahren also schon eine echte Mäuseoma. Sie wacht streng über das Mäusematerial – weiße Bergschafwolle, rosa Bergschafwolle, schwarze und weiße Kapmerino (das ist eine unfassbar zarte, weiche Wolle, die sich ganz glatt filzen lässt – die nehme ich am liebsten für Augen), ein paar feine Filznadeln und einen Schwamm (wer braucht schon Filzmatten?). Wenn ich eine Maus filzen möchte, schnappe ich mir den Mäusekarton und verkrümel mich damit in die Küche, sitze auf der Bank am Tisch, puste allzu aufdringlichen Katzen tadelnd auf die Nase und habe es sehr gemütlich. Oft setzt sich das Kind mit einem Kakao dazu. Wenn ich mir nicht gerade mit der Nadel in den Finger steche, wird bemerkenswert lange bemerkenswert wenig geflucht. Ich finde, es gibt keinen besseren Ort für so eine Mäusegeburt als die Küche.

adventsmaus_mal_zwei

Viele Grüße an Manfred, von dem das papierne Durchguckloch stammt, das ich begeistert adaptiert habe und als Aufkleber für Post benutze … allerdings habe ich nicht bedacht, dass ich meine Post fast immer in braunen Packpapierumschlägen verschicke, nicht in weißen, zu den Aufklebern passenden. Schlaubeutelig. Ich fürchte, mein ganzer organisatorischer Durchblick ist für den äußerst praktischen Mäusekarton draufgegangen, der Rest muss mit dem vorliebnehmen, was übrig bleibt.

durchblick2

Ich schau jetzt mal, ob noch Kekse übrig geblieben sind – habt einen schönen Tag, mit genau so viel Durchblick, wie genehm ist!

Merken

Merken

Merken