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Heute Kulturprogramm: Ahnenforschung.
Sind nämlich fastadlige Mäuse. Haben jedenfalls eine eigene Ahnengalerie. Nur eine kleine, aber immerhin ist eine so prominente Vorfahrin darunter wie Captain Mouse Bonney (ein wenig verschwommen, darum sieht man gar nicht, dass es sich um eine Kapitänin handelte – damals in grauer Vorzeit, als Mäusefrauen sich nur Gehör verschaffen konnten, wenn sie zum Schaschlikspieß griffen). Dereinst besegelte sie in ihrer (Wal)Nussschale den gesamten Stadtweiher vom nördlichsten bis zum südlichsten Ende, wohlgekleidet mit verwegenem Hut und Augenklappe, und schwerbewaffnet mit ihrem berühmten Käsepiekser. Und Mäusemut und Blutdurst, klar. Weil nämlich die Kühnheit die Piratenmaus ausmacht, nicht der Säbel, so scharf er auch sein mag.

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Bei der eleganten Lady ganz rechts handelt es sich um eine berühmte Schriftstellerin: Jane Mausen, Verfasserin von so wundervoll ironischen Gesellschaftsstudien wie „Maus und Vorurteil“, „Mäuseloch Northanger“ oder auch „Verstand und Gepieps“.

Keinesfalls übrigens will ich die beiden Herren in der Mitte vernachlässigen, aber sie haben nicht sehr viel getan, was die Zeiten überdauert hätte. Waren nur da, bis sie eines Tages nicht mehr da waren. Meines Erachtens eine ganz und gar legitime Art, sein Leben zu leben, ob es ein mäusisches ist oder nicht.

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Nachts dann bestimmt wilde Mäuseträume bei der Kleinen. Ist jedenfalls anzunehmen nach all der Aufregung.

Habt ein schönes Wochenende!

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