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Das war ja gestern ein Tag hier! Erst wollte das Ren nicht los – ihr erinnert euch vielleicht -, es war der Meinung, wer arbeiten soll, muss auch fressen, aber es hat nichts gefunden. Graste ja auch auf einer Holzleiste herum, das dumme Vieh, dicht bedeckt von imaginärem Schnee, da kann ja keiner satt werden, nicht mal ein geplottetes Ren.

Dann wurde es Nacht um das umnachtete Rentier und somit auch um die Mäuse. Sie waren schwer besorgt, aber tapfer. Und dann war auf einmal das Ren weg. Hatte zu tun. Wollte sich noch woanders plotten lassen und reiste per Mail auf und davon. Frechheit.

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Da haben die Mäuse an ihren Freund, den Fuchs gedacht. Schnellere Pfoten hat keiner, und tragen kann er sie ja auch. Aber der war selbst schon abgereist. Ist ja Weihnachten, alle haben zu tun. War ein tränenreicher Abschied, übrigens.

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Und was macht man da? Kein Fuchs mehr da, kein Ren?

In diesem Fall, und das merkt euch für die Zukunft, falls ihr selbst einmal in eine solche Notlage geraten solltet: In so einem Fall muss man sich eben mit einem Elefanten anfreunden.

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(Ja, ächz, er ist nadelgefilzt. Komplett. Und mit vollständigem Drahtskelett. Meine anderen Elefanten sind alle nassgefilzt. Und ich weiß auch, warum – betrifft allerdings eher den Prozess als das Ergebnis).
Jedenfalls: angefreundet.

Und dann darauf davongeritten. Zur Post.

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Gute Reise, ihr zwei!

(Und wenn ihr schon unterwegs seid, dann marschiert doch auch gleich beim Creadienstag vorbei.)