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Der Kleine hat ein Schwein gezeichnet, das mir ganz ungeheuer gut gefällt. Zuerst habe ich überlegt, es als Stofftier zu nähen, aber Stempelschnitzen geht schneller.2ferkel

Ich habe mir angewöhnt, die Stempelwerdung sozusagen zu dokumentieren – ich stemple auf festem Karton die unterschiedlichen Stadien ab, vom ersten Umriss bis zum fertigen Viech. Mir haben die Blätter mit den Teststempeleien oft so furchtbar gut gefallen, dass ich sie am liebsten behalten hätte, aber mit denen lässt sich ja nur bedingt was anfangen – bei diesen Postkarten hingegen bin ich ganz betrübt, dass ich im Schnitzrausch meist nur eine Karte mache. Und eine zweite kann es ja nicht geben, sobald die Stempelwerdung weitergediehen ist.

Der Ferkelstempel ist auf einem durchgesägten Bauklötzchen montiert (= mit doppelseitigem Klebeband festgepatscht), den das Kind zur Verfügung gestellt hat, das Herz, das bald zu einer Freundin ziehen wird, auf einem ausgedienten Dame-Stein.ferkel_mit_herz

Das fleckige Ferkel hat auch eine Mama. Die allerdings wird wohl zu einer Stempelschwester schrumpfen müssen … bisschen arg groß geraten fürs Stempelkissen.stempelsau2

Und den Geist hier mag ich auch, obwohl seine Außenlinien (mehr oder weniger) dem Verlauf einer Schablone folgen – das Gesicht aber ist per Hand dazugezeichnet und gefällt mir sehr. Dasselbe schiefe Grinsen wie bei der Schweinemama.geist

Nächste Woche dann auch endlich mal wieder etwas Gefilztes. 😉