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… ist: Nach dem immer ganz irre qualvollen Endspurt beim allerletzten Korrekturgang der Druckfahnen eines Manuskripts die Fehlereingabe zu machen.

Dabei kann man nämlich Musik hören (kann ich beim Korrekturlesen nicht, lenkt mich ab), mit den Füßen wackeln und sich aufs Bett freuen.

Und es ist dann immer tief in der Nacht. Komisch, oder? Ist aber so. Naturgesetz. Immerimmerimmer. Kann ich nix für. Ist man pünktlich, kommt Leben dazwischen, kann man also gleich bleiben lassen, solche alberne Streberei.

Wind, gebratene Pilze, Spieleabende, Herbstlaub, Frühlingsgebrumm in der Luft, Kinderlachen und den ganzen üblichen abgelutschten Kladderadatsch lieb ich natürlich auch voll dolle, klar, bin ja kein Rotstiftmonster.

Meine Korrekturmusik gerade: LP: Lost On You. Lieb ich auch. Ich hoffe aber, vor dem Tokyo Sunrise bin ich hier fertig.

Bei Pünktlichkeitsverzögerungen übrigens sehr hilfreiches Tool, falls ihr auch gern in der Nacht arbeiten möchtet: Unsäglicher Quatsch, TUT ES NICHT!!!
Arschprogramm. Kann mir mal jemand verraten, weshalb das meine Katze nicht erkannt hat? Aber „animal migration“, really? Und mein Krokodil hätte ich ja gern noch fertiggekritzelt, pah.whynotcathuh.jpg

Gute Nacht – oder, an die vernünftigeren unter euch: Guten Morgen.