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Weil wir hier bei uns alle ganz behaglich rumtrödeln, habe ich kurz ein feuerwerksbuntes Rätsel gebastelt – falls auch noch andere rumtrödeln und was zu tun brauchen.

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Das Lösungswort leitet sich diesmal aus den Anfangsbuchstaben der FARBE des jeweiligen Lösungstiers ab, nicht von der Tierart … ich hoffe, dann ist es ein bisschen eindeutiger, aber wer weiß? Wenn ich bei den Adventsrätseln so ungefähr fünf Dinge gelernt habe, dann ist auf jeden Fall darunter, dass ich auf eine ganze Menge Ideen, die euch so einfallen, vorher gar nicht gekommen wäre.
Stellt keine hohen Ansprüche an das Lösungswort, mit hohen Ansprüchen kann man mir heute echt nicht kommen, ich bin vollgefressen, zufrieden und räume und rödle hier eifrig, aber nicht sehr geistvoll vor mich hin; intellektuell ist bei mir an diesem ersten Tag des neuen Jahres nix zu holen.

Und, äh, zu gewinnen gibt es auch nichts, fürchte ich. Ich finde ja das Prinzip, das Mond ihrem prächtigen Freitagsrebus zugrundegelegt hat, großartig – sie hat jedesmal ein Bienchen verlost, und wer drei Bienchen beisammen hatte, bekam Überraschungspost von ihr. Nach fünf Rebusjahren ist es jetzt erst mal vorbei mit dem Rebus, und nach den Adventsrätseln verstehe ich sehr gut, weshalb, auch wenn ich immer noch betrübt bin … so ein wöchentliches Rätsel macht ganz schön Arbeit.
Wer trotzdem mitmachen mag, nur aus lauter Rätselfreude … viel Spaß mit den kleinen bunten Biestern! Ich löse am Freitag auf.

Die Stanzertierchen stehen symbolisch für etwas, das ich in diesem Jahr vorhabe – nämlich endlich die Sammlung „Wofür zum Geier kann man das denn gebrauchen?“ eröffnen. Wartet mal ab, ich glaube, das wird ganz nett.
Was ist hier bei den Kleinen Viechern nächstes Jahr noch zu erwarten?
Stempel. Klar. Davon hab ich immer noch nicht genug. Ich habe gerade zum ersten Mal Stoff bestempelt und bin hellauf begeistert! So schrecklich entsetzlich begeistert, dass mir fast die Luft weggeblieben ist. Wasmandamitallesmachenkann!! Also … so viel, wie man mit bedrucktem Stoff halt anstellen kann, nicht wahr, aber das ist ja nicht nichts! Da würde ich sehr gern kleine Pakete mit bestempeltem Stoff zusammenstellen und an Leute verschicken, die Lust haben, damit was zu nähen und es dann auch zu zeigen. Mal schauen, ob sich da genügend Interessenten finden (wobei ich auch bei ein, zwei oder drei schon hochvergnügt und sehr gespannt wäre, muss ich gestehen, hihi).
Dann: Wieder mehr Filztiere. Die mussten 2017 sehr zurückstehen, wegen der Stempelei, und ich habe sie vermisst.
Und last but not least (denn das würde ich nie wagen): Miss Sophie. Sie hat jetzt nämlich eine Wohnung bei mir gefunden. Noch handelt es sich um einen absoluten Rohbau, nicht einmal das, denn die Wände sind noch nicht mal zusammengeleimt, aber das wird nicht so bleiben … Miss Sophie hat eine Menge vor! Sie möchte ein schönes kleines Altbaumäusezimmer daraus machen, mit knarrenden Holzdielen, Fußbodenheizung (hm), dunklen Balken, Tür und Fenster und kleiner Küche und lauter schönen, gemütlichen Möbeln.

Das ist noch ein weiter Weg, aber sie ist zu allem entschlossen!

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Weil ich auch bei Frau Müllerins Mustermittwoch dieses Jahr viel mitmustern möchte, verlege ich den fast nie stattfindenden Mäusemontag kurzerhand auf den Mäusemittwoch und hoffe, ich bekomme das so grob übern Daumen mindestens zweimal im Monat hin. Lieber viermal. Aber ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, das Maul höchstens zwölf Mal zu voll zu nehmen, peile also lieber zweimal im Monat an und freue mich, wenns mehr wird!

So. Jetzt helfe ich Miss Sophie dabei, Löcher für Tür und Fenster in die Wand zu nagen und ihre Behausung zusammenzukleben, und wünsche euch einen wunderschönen ersten Abend im Jahr 2018. Klingt fast futuristisch, oder? Sollten inzwischen nicht längst Zeitmaschinen erfunden, Menschheiten ausgestorben und wiederauferstanden, Außerirdische gelandet, Replikatoren erfunden und der Weltraum besiedelt sein?
Liegt bestimmt daran, dass Menschen immer so viel Zeit mit Unfug vertrödeln. Mäusewohnungen bauen statt Raumschiffe, bunte kleine Rätsel ausdenken, statt spektakuläre neue Energiequellen zu erschließen, und so weiter. Ein Hoch auf den Unfug, piepspiepshurra!