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Streublumen. Das diesmonatige Thema bei Frau Müllerin fügt meiner bisher außerordentlich überschaubaren Blumenstempelsammlung neue hinzu, die ich sonst nie gemacht hätte, und ich freu mich sehr darüber.
Der rechts ist wirklich sehr „streublumig“ (und war ein Arsch voll Arbeit, liebe Güte, was hab ich zwischendrin geflucht) und außerdem so groß, dass ich froh war, diese riesige Acrylplatte noch aus der Wühlkiste fischen zu können, die ich bis dato nie gebraucht hatte.
Der zweite Stempel links ist hingegen eher ein Maskingtape-Stempel. Blumenborte. Saxifraga, um genau zu sein, jedenfalls von Saxifraga inspiriert. Ich bin eigentlich für Rosa/Pink selten zu begeistern, aber Saxifraga ist eine ganz eindeutige Ausnahme – ich liebeliebeliebe diese inmitten eines moosigen Teppichs soldatisch stramm aufgerichteten kleinen Blumen mit den feenartig zarten, unterschiedlich intensiv gefärbten Blüten. Ich weiß gar nicht, ob die essbar sind, im Zweifel nicht, aber da könnte ich reinbeißen. Mag ich fast so gern wie knallroten Klatschmohn mit seinen albernen riesigen Papierknitterblättern. Der Stempel wird Saxifraga nicht gerecht, aber das hatte ich auch nicht erwartet und nicht darauf abgezielt, es ist sehr vereinfacht und stilisiert.

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Den großen Stempel kann man ganz beliebig drehen – die „Ränder“ zwischen den einzelnen Quadraten fallen nicht auf.

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Wenn ich die Bordüre auf Etiketten stemple, habe ich tatsächlich eine Art „Maskingtape“ zum Aufkleben, aber dann ist es nicht gelb. Und in gelb finde ich das sehr gut.

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Ergänzt durch die floralen Stempel aus der Warli-Sammlung.

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Ist auch ein gemütliches Chamäleonbett!

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Das Chamäleon ist noch gar nicht fertig – der Seifenwasserphase ist es entwachsen, aber jetzt muss es noch unter die Nadel, das Ärmste. In diesem Fall sogar doppelt – dieses hier ist ohne Drahtskelett, und an Beinen und Schwanz wird diesmal sogar herumgenäht. Armes kleines Kerlchen. Ist aber ganz tapfer.

Ansonsten hab ich noch Magazine zerschnitten. Ich kann alte WWF-Zeitschriften und so immer nicht wegwerfen, weil da ja lauter Tierbilder drin sind, drum staaaaapeln die sich wie verrückt, also streng genommen gar nicht so arg, weil sie ja in sehr niedriger Frequenz kommen, aber tropsdem. Nu hab ich eins davon, das ich schon gelesen habe und das nicht mehr wirklich aktuell ist, auseinandergenommen und die schönsten Bilder mit der Schneidemaschine zurechtgeschnitten, ebenso wie ein Tierarzt-Magazin, von dem ich nicht mehr weiß, wie es sich in meinen Bestand geschmuggelt hat.

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Schön!! Zwei oder drei Bilder behalte ich, die anderen wandern in die Kita-Kiste, in der ich immer alles sammle, was so anfällt, bis mir die Kiste zu voll wird. Das Kind geht seit September in die Schule, aber die Kita kriegt uns trotzdem nicht los und wird regelmäßig mit Bastelpaketen beschmissen. Die Kleinen sind unfassbar – man wirft eine große Kiste voll Zeug in den Raum, weicht hastig zurück, und sie STÜRZEN sich drauf und verbasteln alles binnen gefühlter zwei Minuten. Muss man höllisch aufpassen, dass man nicht mitverklebt wird. Wie Piranhas sind die kleinen Bestien. Supertoll. Wer also nicht weiß, wohin mit aussortierten Knöpfen, Papierresten, Stoffschnipseln, nicht mehr heißgeliebten Maskingtapes, hübsch aussehenden Stempeltestzetteln, alten Postkarten … einfach mal in einer Kita in der Umgebung anfragen. Wird dann größtenteils, so vermute ich mal, auch weggeschmissen („O Gott, nooo, das Kind hat schon wieder was gebastelt!!“), aber vorher sorgt es noch mal für riesengroße Freude, und die Kita muss weniger Material zukaufen. Win-win, würde ich mal sagen.

So. Fort mit der Blumenwiese zu Michaela, und fort mit mir zur Katze, die schon seit zehn Minuten schimpft, dass ich sie überhaupt nicht liebhabe und seit heute Morgen gar nicht mehr gestreichelt hab. So geht das ja nu nicht.

Euch noch eine schöne Woche!