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Ich glaube, das Ding dort unten war eine von diesen Bastelpappen. Mit Fischen bedruckt. Ich habe es kopiert, die Kopie in die „irgendwann mal Stempel draus machen“-Schublade gesteckt und irgendwann deutlich später wiederentdeckt.
Ich weiß noch nicht, ob ich noch mehr mache. Vielleicht ein oder zwei von den kleinen.

fischpapier

Da gab es den dicken runden noch gar nicht – der ist der Neueste.

fischpapier_skizzenbuch

Miss Sophie jagt auf einem Öh-Fisch dem Hmhm-Fisch hinterher. Ganz ehrlich, von Fischen verstehe ich verblüffend wenig. Ganz viele Namen kenn ich, aber zu welchem Fisch die jeweils gehören?
Welse. Die erkenn ich vielleicht noch. Und Piranhas. Sind aber zum Glück für Miss Sophie keine zu sehen!

fischsophie

Gestern Abend viel gehört: Rokia Traoré.

Ich habe noch keine Übersetzungen ihrer Texte finden können. Ach, Texte – die Lyrics wären ja schon mal was. Rokia Traoré stammt aus Mali und ist als Tochter eines Diplomaten schon früh weit herumgekommen. Ihre Musik bezeichnet sie als zeitgenössische Musik aus Mali, aber ich kann nicht beurteilen, wie „klassisch“ es ist und wie sehr auch andere Einflüsse ihren Weg hineingefunden haben. Wenn ich mich dabei erwische, wie ich „mitsinge“, fühle ich mich wie ein Kind, das „Schingel Bells, Schingel Bells, Schingel ollse wäi“ singt und keinen Schimmer hat, was es heißt, aber ganz offensichtlich vor Begeisterung ganz hin und weg ist.
Ich verdanke es einem Freund, dass Rokia Traoré mich manchmal in eine andere Welt mitnimmt; er hat ihre Musik entdeckt. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Wenn ich von so einer Traoré-Reise zurückkehre, habe ich keine Ahnung, wo ich eigentlich gerade war, aber mir ist zumute, als wäre alles größer, seltsamer und ganz eigenartig klarer geworden.

Habt einen schönen Start in die Woche. Hier ist es nieselig und grau, da ist zeitgenössische Musik aus Mali genau das Richtige – ich glaube, ich höre noch ein bisschen weiter.