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Ich habe auf dem Flohmarkt eine wahre Unzahl kleiner Klötze gekauft – so um die fünfzig Stück, alle anderthalb Zentimeter breit. Ich habe den Ehrgeiz, sie allesamt in kleine Bordürenstempel zu verwandeln! ALLE!!

pilze_borduere_stempel

Die Pilze allerdings sind dafür ein bisschen zu groß geraten. Nicht viel, aber ein bisschen. Müssen also ohne Klötzchen bleiben.

pilze_skizzenbuch

Noch einigermaßen herbstlich. Dabei wird mir allmählich doch ernstlich winterlich, sogar ein bisschen weihnachtlich zumute.
Ich mag Weihnachten ja schrecklich gern. So richtig doll schrecklich gern. Auch die Vorweihnachtszeit. Und sogar ein bisschen die Zeit nach Neujahr, wenn es wirklich kalt wird und man in langen, dunklen Tagen auf die Rückkehr des Lichts und der Wärme und den Frühling wartet. So sehr ich die Wärme und die Sonne liebe und manchmal auf die Kälte fluche – ich bin froh über spürbar wechselnde Jahreszeiten; ich mag die Abwechslung und all die kleinen und großen Veränderungen, die damit einhergehen. Kalte Füße zum Beispiel. Hat man im Sommer ja eher selten, im Winter dauernd. Wird einem nicht so schnell langweilig. Find ich jut.

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Miss Sophie hingegen ist eher mittelbegeistert. Friert. Überlegt, in meinem heißen Tee zu baden (jedenfalls ist sie beim Fotografieren fast hineingefallen, war höllisch knapp). Erklärte mir neulich glatt, ich hätte sie falsch gefilzt, sie hätte ja einen Rattenschwanz. Und deshalb würde sie auch so schrecklich frieren! Wenn sie Haare am Schwanz hätte …
Meine Erklärung, dass es bei einem Filztier völlig irrelevant sei, wurde eher ungnädig aufgenommen. Rosa Schwänze frieren, weiße Schwänze sind kuschlig warm, davon ist sie fest überzeugt.

Musikalisch ist mir heute nach Schwedenurlaub mit Palmen.


Ich glaube nicht, dass ich von irgendeiner anderen Band so viele Texte auswendig kenne. Auch das „Farin Urlaub Racing Team“ mag ich sehr.

Ich wünschte manchmal, Farin Urlaub würde mehr zur Flüchtlingsthematik sagen. Dann wieder bin ich froh, dass er es nicht tut, denn im Grunde ist es ja ganz einfach – den Umständen, unter denen viele Menschen leben müssen, würden auch wir ganz sicher entfliehen wollen, mit aller Macht. Wie oft soll man das wiederholen? Noch wahrer wird es davon auch nicht, und wer es beim ersten Mal nicht begreift, der begreift es vermutlich auch beim zweiten Mal nicht. Und eine menschliche Gebetsmühle zu sein ist definitiv kein Punkrock mehr.

Wer gerade eine halbe Stunde Urlaub braucht: Hier ist sie.

(Mir kam übrigens heute zu Ohren, dass mein Blog nach seiner Wiederbelebung nicht jeden kommentieren lässt. Falls das bei Dir auch so sein sollte: Sehr gern Mail an (Vorsicht, nicht kopierbar, weil Grafik):
mail
Ich versuche herauszufinden, woran es liegt, und hoffe sehr, dass ich Abhilfe schaffen kann!)

Der Beitrag heute hopst beim Creadienstag vorbei. Schön, dass es den noch gibt!