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Landunter, oje! Draußen wettertechnisch, drinnen, weil ganz viel auf einmal. Darum heute so spät, aber immerhin doch noch heute.

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Ich habe echt viele Fischbriefmarken. Habe keine Ahnung, wie mir das passiert ist, aber Miss Sophie findets super!

Tückisch ist das hier im Norden. Erst sieht es so harmlos aus, und man will bis zu der kleinen Nordseeinsel da drüben übers Watt laufen. Aber auf nicht mal annähernd halbem Wege dann auf einmal die Flut, schluck und wech. Darf man nicht unterschätzen. Ungefähr so heute bei mir nämlich auch. Ach, tüdelü, ganz bequem – ups. Aber ertrinken werde ich nicht, keine Sorge. Ich kann mir ja jederzeit ein Boot stempeln!

schiffstempel

Passend zum landunter heute ein Nordseelied.

Ist historisch betrachtet übrigens höchstwahrscheinlich totaler Quatsch. Ein Nordseemärchen. Dass man Rungholts Glocken bei ruhigem Wetter unter dem Wasser läuten hören kann, ja eh, aber auch der angebliche Reichtum der Stadt. Der wurde mit den Jahrzehnten immer größer, damit man sagen konnte, seht ihr, Reichtum und Hochmut und so, geht nicht gut, da kommt Gott mit seinem Eimer vorbei und nordet den Übermut wieder ein. Nein – die Stadt stand einfach nur auf torfigem Untergrund, den hat es bei der Sturmflut weggespült.
Aber schön dramatisches Lied, schön dramatische Geschichte trotzdem.