Regenzeit

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Regnet’s eigentlich noch?

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Nö, oder?
Man müsste mal unterm Schirm rausspähen, um es rauszufinden. Aber ich trau der Sache ja noch nicht.

(Der fantastische Pladderhintergrund stammt aus der Musterkartonsammlung, die ich im Osterkalender von made with blümchen auspacken durfte. Niemalsnicht kaputtschneiden werde ich die Kartons, so schöne Muster als Hintergründe!)

Das Elefantenstempeltier wollte ich eigentlich schon entsorgen. Er hatte einen missratenen Stoßzahn. Ganzganzganz doll missraten, nicht gerade so, als würde einem Stier das Horn aus der Nase wachsen oder einem Ameisenbären der Schnüffelrüssel aus dem Hintern, aber doch schon relativ entstellend. Da habe ich ihn operiert. Keilförmig unten was rausgeschnitten, frisches Stück eingesetzt, neu beschnitzt. War mit dem Ergebnis unzufrieden und hab den armen Ele in die Schublade of Shame gestopft.

Vorhin rausgefischt. Mag ihn jetzt doch. Ups. Bitte entschuldige, kleiner Fant!
(Noch viel mehr mag ich aber den mehrteiligen Schirmstempel, dabei war der viel einfacher.)

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Was ich wirklich, wirklich, wirklich liebe …

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… ist: Nach dem immer ganz irre qualvollen Endspurt beim allerletzten Korrekturgang der Druckfahnen eines Manuskripts die Fehlereingabe zu machen.

Dabei kann man nämlich Musik hören (kann ich beim Korrekturlesen nicht, lenkt mich ab), mit den Füßen wackeln und sich aufs Bett freuen.

Und es ist dann immer tief in der Nacht. Komisch, oder? Ist aber so. Naturgesetz. Immerimmerimmer. Kann ich nix für. Ist man pünktlich, kommt Leben dazwischen, kann man also gleich bleiben lassen, solche alberne Streberei.

Wind, gebratene Pilze, Spieleabende, Herbstlaub, Frühlingsgebrumm in der Luft, Kinderlachen und den ganzen üblichen abgelutschten Kladderadatsch lieb ich natürlich auch voll dolle, klar, bin ja kein Rotstiftmonster.

Meine Korrekturmusik gerade: LP: Lost On You. Lieb ich auch. Ich hoffe aber, vor dem Tokyo Sunrise bin ich hier fertig.

Bei Pünktlichkeitsverzögerungen übrigens sehr hilfreiches Tool, falls ihr auch gern in der Nacht arbeiten möchtet: Unsäglicher Quatsch, TUT ES NICHT!!!
Arschprogramm. Kann mir mal jemand verraten, weshalb das meine Katze nicht erkannt hat? Aber „animal migration“, really? Und mein Krokodil hätte ich ja gern noch fertiggekritzelt, pah.whynotcathuh.jpg

Gute Nacht – oder, an die vernünftigeren unter euch: Guten Morgen.

Osterkalender, Woche 3 und Finale

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Wenn man einen so schönen Osterkalender hat, ist Ostern fast ein trauriges Ereignis – er ist dann nämlich alle, aus und vorbei, schluss, finito, das war’s! Werde morgen ganz ordentlich doof aus der Wäsche gucken, wenn gar kein Päckchen mehr auf mich wartet. So, so schön war das – liebes Lieblingsblümchen, ich bin so froh, dass wir gemeinsam bescheuert genug waren, das inmitten von Zeitnot, Chaos und Gewusel einfach ätschtrotzdem zu machen!

Der Blümchenkalender:

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16: Streichholzschachtel voller roter Papierrosen
17: Großartige Kuhtasche mit originalem Blümchen-Label
18: Bastelkarton
19: Noch mehr Stoff-Tape!
20: Origami-Untersetzer. Aus Stoff, sehen aus wie gefaltet!
21: Weltkugel. Äh. Welten-Ei
22: Kleine Garnrollen zum Basteln
23: Webbänder mit und ohne Wolken
24: Liebenswürdiger gehäkelter Osterhase mit Kärbchen und Schokolade

Die letzten neun Tage waren mitunter eine richtige Atemübung, nämlich in Sachen Nach-Luft-Schnappen. Während ich mich über die Papierrosen in der Schachtel einfach nur vergnügt gefreut habe (ich hab ein heimliches Faible für zweckentfremdete Streichholzschachteln und mag diesen dunklen Rotton der sehr graphisch wirkenden Rosen sehr), mag es sein, dass ich beim Auspacken der Tasche ein paar eher unwürdige Geräusche von mir gegeben habe. Da ist sie noch mal in größer/im Ganzen:

kuhtasche.jpg

Zwei Innentaschen mit schwarzem und weißem Reißverschluss, beide mit unterschiedlichen Futterstoffen. Großartig – ich schleppe dauernd irgendwas mit mir rum, so ganz auf die Schnelle, zum Beispiel Origamipapier, und die Tasche ist supergut dafür, um auf Reisen in einer Innentasche das Material unterzubringen und in der anderen Fertiges/in Arbeit Befindliches. Und so sauber genäht – die Kühe habe ich zuerst etwas scheel beäugt (bei mir sind Tiere meist eher naturalistisch), aber inzwischen haben wir uns gut miteinander angefreundet, und die gedeckten Farben gefallen mir schweinegut. Sorry … kuhgut.

Das Stoff-Tape – Gabi hat mir 3×3 Rollen Stofftape geschenkt, ich ihr 4×3 Rollen Maskingtape (war beim Aussuchen ein bisschen in Rausch geraten) … wäre es nicht unheimlich, wenn es ganz und gar dieselbe Menge Rollen gewesen wäre? So ist es das auch ein ganz klein wenig, finde ich, denn da haben wir uns, das schwöre ich, kein bisschen abgesprochen.

Der Bastelkarton … fast alle Muster gefallen mir richtig, richtig gut, was bei solchen Sammelmappen eine Seltenheit ist. Für die kleinen hölzernen Garnrollen habe ich schon eine Idee, und das Weltkartenei im Stil uralter Karten finde ich so schön, dass ich fürchte, dass hier ab jetzt immer ein bisschen Ostern ist, denn das wohnt ganz sicher nicht den Großteil des Jahres in der Schublade. Der große Hase ist im Kinderzimmer verschwunden, was ich ein bisschen unverschämt finde, aber mir wurde versprochen, dass ich ihn zurückbekomme. Ich muss doch auch gucken, wie das geht? Immerhin habe ich jetzt alles zum Häkeln hier und werde in Bälde erste wacklige Gehversuche unternehmen, da brauche ich ein wohlwollendes Maskottchen. Bei neuen Techniken bin ich immer sehr, sehr aufgeregt, richtig albern mit Herzrasen und allem Drum und Dran, und sogar ein bisschen schüchtern. Man kennt sich ja schließlich noch gar nicht und fasst einander quasi schon ganz intim an. Puh.

Bei den Untersetzern hab ich direkt mindestens vier Muster entdeckt, die verstempelschnitzt werden/als Inspiration dienen wollen. Oder? Ob sich das wilde Wellenschäumen als zweifarbiger Rapportstempel machen lässt? Muss ja wohl gehen, schließlich wird es sich auch auf dem Stoff wiederholen.
(Es ist übrigens das erste Mal, dass wir Untersetzer besitzen, also, von Topfuntersetzern mal abgesehen. Unsere Oberflächen sind poststudentische Patina gewohnt. Die werden staunen!)

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Der Viecherkalender:

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16: Zum vierten Mal Masking Tape/Maskingtape (Leerzeichen oder nicht? Ich kann mich nie entscheiden. Jedenfalls hoffe ich sehr, Gabi kann davon solche Mengen gebrauchen!)
17: Soft-Cut-Scheiben, weicher als die Platten und mit selbstklebender Rückseite
18: Blechdose mit orientalischem Muster und zwei Rapportstempeln darin, einer inspiriert von Gabis selbstgenähtem Teppich, der andere ergibt verstempelt ein orientalisches Muster
19: Webband und maritimes Schrägband (äh, sieh man auf dem Bild quasi gar nicht, das habe ich ja sehr geschickt gemacht, haha)
20: Viele Postkarten, die ich nicht alle mit aufs Bild bekommen habe
21: Eulenstempel. Streng genommen, für den Profi zweifelsfrei erkennbar, Hedwig-Stempel
22: Lauter kleine Flaschenkraniche und ein kleiner Umschlag mit Papier zum Selberfalten (Kantenlänge 1,5/2cm). Zahnstocher helfen. 😉
23: MT-Briefmarkenstempel. Vielleicht eine Weltneuheit. Vielleicht längst erfunden. Siehe nächstes Bild
24: Kleiner, etwas schüchterner Filzosterhase

Der Briefmarkenstempel von maßgeschneiderter Höhe ist blanko – er lässt sich mit einem kleinen Stück Masking Tape füllen. Hurra!!! Ich bin ganz verknallt in die Idee. Schwesterlein, das Du Dir schon ungefähr tausend Jubelschreie anhören musstest, hör auf, mit den Augen zu rollen, ich seh das!mt-briefmarke_stempel.jpg
(Ist das TOLL!!!!!!!!!!!!!!!)

So. Das war’s also mit dem Osterkalender. Schnief. Und herrje, war das großartig! Liebe Gabi, danke für 24 kleine, größere und ganz große Überraschungen in einer Zeit, die durch unvorgesehene Ereignisse bei mir turbulent, anstrengend und auch traurig und verlustreich war. Wussten wir ja beide nicht vorher, aber tatsächlich war es das wunderbarste denkbare Timing für einen solchen Kalender, denn immerhin hat jeder Tag schön angefangen. Danke für all die Aufmerksamkeit und die Gedanken, die darin stecken. Das war richtig, richtig schön, und ich freue mich schon sehr aufs Häkelnlernen!

Die anderen Einträge findet ihr hier (wer größere Fotos sehen will, sollte unbedingt bei Gabi vorbeischauen – ich habs vor lauter Begeisterung für stylische Ostereierumrandungsdingsdas nicht ganz auf dem Zettel gehabt, dass es vielleicht ganz schön wäre, die Bilder auch in größer anzuschauen):

Osterkalender Runde 1
bei made with blümchen
bei mir

Osterkalender Runde 2
bei made with blümchen
bei mir

Osterkalender Runde 3
bei made with blümchen

Frohe Ostern!

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Euch allen frohe Ostern, hoffentlich mit Sonne und gutem Essen und geliebten Homo sapiens und anderen euch am Herzen liegenden Vertretern der Tierwelt.

Hier gibts heute keine Osterhasen, sondern Ostermeisen. „Wie Meisen manchmal in den Büschen hängen – wie lauter kleine blaue Ostereier!“, sagte meine Schwester neulich. Und tatsächlich, da ist was dran.

ostermeisen

(Das Finale des Osterkalenders kommt heute Abend, wir müssen rennen. 😉 )

Osterhasenrecycling

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Aus gegebenem Anlass, nämlich weil fast Ostern, hole ich mal das Hasenschnittmuster wieder aus der Kiste – gestern bekam ich eine sehr liebe Mail mit einem Hinweis auf ein nach diesem Schnitt genähtes Hasenkind bei I&Du, und womöglich hat ja noch jemand Lust, so ein Hoppeltier zu nähen. Der Schnitt ist recht einfach, sie gehen ziemlich schnell.

(Zum ausgerechnet hier bei mir gerade sträflichst vernachlässigten großen Unterschied zwischen Hasen und Kaninchen schrieb Sonja neulich etwas und hat es auch gleich formidabel illustriert: von hasen und kaninchen.)

bb_zwei

Den Schnitt habe ich im November 2014 anlässlich der Heyne-Blogtour zum damals frisch erschienenen Buch „Das Kaninchenrennen“ von Boris Koch entwickelt (die hinterbeinlosen Kerlchen sind meinen gefilzten Kaninchen nachempfunden), deshalb heißt der Schnitt, nach einem der Kaninchen im Buch, Blackbeard. Für lesevergnügte Kinder so ab ungefähr 10 (ich finde, ab 8 geht auch) vielleicht ja noch ein schönes Last-Minute-Osterngeschenk.

anleitung_blackbeard-1

schnitt_blackbeard

Mich, die ich als vergesslicher Alltagstrottel weithin bekannt bin, werden heute bestimmt mindestens noch fünf Leute dran erinnern: „Geh noch einkaufen, morgen ist Feiertag!“ Zwei haben schon, dabei ist es nicht mal neun. Pah. Nicht, dass ich es nicht wirklich vergessen hätte, aber: pah! Zum Glück übernimmt der Mann das, ich hätte es bis nachher bestimmt schon wieder vergessen. Fast Ostern – ich freu mich! Die Kleinen hier warten auch schon ganz sehnsüchtig.

fruehlingskaninchen

Osterkalender, Woche 2

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Waaaah, Halbzeit schon vorbei!! Aber nein, nicht drüber nachdenken, noch sind neun Päckchen im Osterkorb!

Weil ich gleich rennen muss, mache ich es ganz schnell (behaupte ich jetzt mal so) …

Der Blümchenkalender:

(Wir befinden uns in Woche 2 – wer über die ersten acht Eier etwas lesen möchte, bitte hier entlang).

bluemchenwoche_1_kleinbluemchenwoche_2_kleinbluemchenkalender_nochgeheim_klein

9: Ein Rundum-Sorglos-Paket für ein kleines Osterlamm – Stoff, Anleitung, Augen und sogar ein schon fertig ausgeschnittenes Schnittmuster! Das fertige Lamm zeige ich auch demnächst.
10: Brutwillige Filzhühner mit verwegenen Federschwänzen auf der Suche nach heißen Eiern, die es warmzuhalten gilt.
11: Vier kleine Stanzer (man muss sagen, es ist äußerst verwegen, mir Stanzer zu schenken, ich habe ja fast alle, inzwischen sogar einen Stanzdackel, aber diese hier noch nicht … also, jetzt natürlich schon).
12: Noch eine Runde textiles Masking Tape (wie heißt das eigentlich richtig?), diesmal in Blautönen.
13: Holzklammern und eine riesige Ideensammlung dazu, von der mir einige ganz phänomenal gut gefallen (allen voran die Raupe, bei der ich sofort an Gabis tragische Raupengeschichte gedacht habe,  und die Klammern mit versteckten Gimmicks ganz unten rechts).
14: Klettverschlüsse in Frühlingsfarben! Das ist supertoll, die kann ich immer gebrauchen!
15: Ein Kinderlexikon über Tiere, auf dem steht: Von Kindern getestet. Gabi schrieb dazu, ihre Kinder hätten es getestet, aber das Ergebnis fiel nicht so überzeugend aus mangels Interesse. Mit ihrer Einschätzung, dass das hier völlig anders ist, hat sie so was von recht – wir lagen den halben Morgen bäuchlings im Wohnzimmer und quietschten vor Entzücken, das Kind bei besonders niedlichen oder besonders gefährlichen Viechern, und ich, wenn ich etwas unbedingt zu Verstempelschnitzendes entdeckte (und uff, davon gab es jede Menge).

Der Viecherkalender:

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9: Webband und Band mit Bommeln, über das ich so sehr lachen musste, dass es nicht im Laden bleiben durfte.
10: Vier maritime Stempel für eine Seglerin.
11: Masking Tape. Wie gesagt, ich, äh, kann nur beten, dass Gabi Masking Tape ebenso sehr mag wie ich. Das Schnurrbart-Tape wurde von Intensiv-Hinterherstalking auf allen nur denkbaren Plattformen inspiriert, ich hoffe, das Motiv ist noch aktuell.
12: Oktopus- und Korallenstempel, gemeinsam sozusagen ein Rapportstempel-Set (man kann die aber auch einzeln vermustern).
13: Schwarzes und weißes Sugru (für so was und anderes).
14: Kleine Maus in Reisekarton, die Gabis anderer Maus Gesellschaft leisten möchte (und natürlich dem Pinguin). Diese hier ist etwas fester gefilzt als sonst, was die Fotomodellqualitäten von Filztieren spürbar erhöht.
15: Tierkonfetti in transparenten Tüten.

So. Der Osterkalender zackig zum Freutag, ich zackig in die Hufe … flutscht schön sanft ins Wochenende rüber, es kann quasi jede Minute vor der Tür stehen!

Unter anderem Eichhörnchen

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Stempelschnitzgewusel – letzte Korrekturen, Stempel-auf-Klebefolie (für die Stempelrückseite), Stempelfestkleberei … da habe ich einige Stempel für eine Freundin verschickfertig gemacht, so last-minute-mäßig, klar, anders funktioniert so was ja nicht.

stempel_schnitzen

Ich mag diese unsortierten Schmier-und-Probier-Zettel ja immer ganz besonders.

stempelsammlung_testzettel

Und dicke Eichhörnchen. Die mag ich auch sehr. Der Bauch ist okay, aber der Brustkorb ein bisschen zu weit. Ich konnte mich trotzdem nur schwer trennen, weil ich es so nett finde. Besonders in Grün. Zweifarbige Stempel mache ich bestimmt noch viel mehr (der Farbstempel geht auch ziemlich schnell, braucht ja keine Details).
Damit er die Farbe besser hält, ritze ich ganz zarte Linien mit dem Schnitzmesser rein, als würde ich die Oberfläche schraffieren, funktioniert prima.stempel_eichhoernchen_detail

Eine schöne Woche euch!

(Die Hörnchen und anderen Viecher hopsen derweil beim Creadienstag vorbei.)

Osterkalender, Woche 1

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Viel los ist hier heute, puh – erst das kulinarische Rätsel, und jetzt noch die erste Runde des Osterkalenders. Osterwas?
Gabi von madewithbluemchen und ich stellten neulich bedauernd fest, dass wir uns eigentlich sehr gern gegenseitig mit einem Adventskalender beschenken würden, Weihnachten aber schon vorbei ist und dementsprechend noch lange hin. Und da hat Gabi kurzerhand den Osterkalender erfunden. Gut, wa? In meinem Päckchen saß dann auch gleich ein weißes Kaninchen und sorgte für ordentliche Verspätung, dafür war Gabis Kalender quasi sofort da, obwohl es aus Österreich angereist kam.
Jetzt sind aber beide Kalender da, und wir packen seit etwa einer Woche jeden Tag ein Osterei aus, und bis Ostern geht das auch noch so weiter. 😉 Die erste Woche (beziehungsweise die ersten acht Tage) unserer Kalender möchte ich euch gern noch rasch zeigen, ehe ich schon wieder übers Wochenende verschwinde, diesmal nach Berlin.

Der Blümchenkalender:

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Gabis Nummer 1 ist ein selbstgenähtes Körbchen, das ich aufgrund des leuchtendgelben Stoffs-mit-Hühnchen mit Nachdruck gegen das Kind verteidigen musste, das es sofort entführen wollte. Im zweiten Ei befand sich nicht etwa Masking Tape, das sind selbstklebende Stoffstreifen – ich habe schon ein paar Ideen dafür! Sie fühlen sich toll an, das gefällt mir sehr. Aus dem dritten „Ei“ purzelten mir unzählige Blätter Origamipapier entgegen, mehrere davon möchten sehr gern ihr Muster als Rapportstempel verewigt sehen, fürchte ich – besonders gefällt mir das Papier mit den Kirschblüten.
Tja, und dann kamen in rascher Folge eine Häkelnadel, eine ganze Tüte bunter Wolle und ein Heft mit Anleitungen. Da saß ich nun also mit offenem Mund – ja, ich will schon lange mal ausprobieren, Viecher zu häkeln, und Gabi hat glasklar erkannt, dass es bei mir immer am Einstieg hapert – keine Nadel, keine Wolle, keine Ahnung. Die Hürden sind nun also alle beseitigt, und ich habe keinerlei Ausreden mehr … irgendwann in den nächsten Wochen wird hier also das erste gehäkelte Viech über den Blog tollen. Wenn es scheußlich aussieht, beschwert euch bei Gabi, sie ist schuld, ich hätte das Häkelnlernen in aller Unschuld weitervertrödelt bis zum Sanktnimmerleinstag! 😉
Die donnerstäglichen Sonnenblumen leuchten hier jetzt knallgelb in meinem Arbeitszimmer (aus was sind die Blätter? Das fühlt sich toll an!), bis auf eine, die das Kind entführt hat. Und heute fand ich eine wunderschöne große Muschel im papiernen Ei.

Schön! Gabi, ich liebe Deinen Kalender, und es ist so, so schön, jeden Morgen gespannt ein Päckchen aufzumachen!

Der Viecherkalender:

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1: Schnödes Masking-Tape, wovon man ja meiner Meinung nach niemalsnicht genug haben kann – ich kann nur hoffen, dass Gabi meine Meinung teilt!
2: Soft-Cut-Platte, zum Stempelselberschnitzen.
3: Gabis schöne Blog-Blume als Stempel, in klein und groß und mit einem kleinen Pinöppel fürs Buntstempeln der Mitte (wenn man sie trifft, aber wenn nicht, ists eben Handarbeit).
4: Ein kleiner Filzpinguin mit frühlingsbunten Wollkugelkollegen.
5: T-Shirt-Garn zum Häkeln (ha!), allerdings leider zwar zum Selbermachen, aber nicht selbstgemacht.
6: Zweiteiliger Fuchsstempel, den ich fast nicht wieder hergegeben hätte, weil er so nett guckt – zweiteilige Stempel mache ich jetzt definitiv öfter, das ist super!
7: siehe 1.
8: Rosa Knopf aus dem Fundus, der mich frappierend an Gabis Blogblume erinnerte, obwohl ein Blatt zu viel. Weil eher schaurigschön als wirklichschön, kichernd noch eine Menge Knopfkollegen dazugelegt. Weil viele von denen ebenfalls schaurigschön, noch zwei Knopfstempel dazugeschnitzt.

Ich hoffe, Du hast so viel Freude am Kalender wie ich, Gabi, ich freue mich jeden Morgen beim Aufstehen schon aufs Auspacken.

So, und nun muss ich einpacken, nämlich für Berlin … habe ich die Leipzig-Tasche überhaupt schon aus- und weggepackt? Haha, nö, hab ich nicht … da sieht man mal, Faulheit spart jede Menge Zeit! In Berlin gehe ich zu Loreena (die ich auch beim Kelpieschnitzen gehört habe), allerdings erst am Sonntag, davor gucke ich Bücher und esse Essen. Habt ein wunderschönes, sonniges Wochenende!

#freutag

REBU[liciou]S! – Upcycling auf Indisch

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Es ist nicht nur Frühling und kurz nach Weihnachten und quasi fast schon Ostern – nein, heute ist auch noch der Internationale Rebus-Tag. Wusstet ihr nicht? Tsss! Ich wette ja, in Bayern ist das sogar ein offizieller Feiertag!

Heute lädt Mond von bimbambuki feierlich zu Tisch, denn 2017 steht der Internationale Rebus-Tag unter dem Motto REBU[liciou]S! Eine mir nicht vollkommen klare Zahl von ausgekochten Bloggern ergänzt Monds wunderbaren freitäglichen Rebus um jeweils ein kulinarisches Bilderrätsel. Wenn ihr euch einmal quer durch das ganze Buffet raten wollt, schaut unbedingt bei ihr vorbei und erfahrt, wer alles dabei ist – bei jedem dieser Rätsel gibt es ein Bienchen zu gewinnen, und wer drei Bienchen gesammelt hat, so ist es Tradition, bekommt herrliche Mondpost. Außerdem verlosen einige der Blogger womöglich noch eine Kleinigkeit extra.

Wer bei mir mitmachen möchte: Einfach einen Kommentar mit der richtigen Lösung unter diesem Post hinterlassen. Falls ich alles richtig gemacht habe, erscheint er noch nicht gleich, darob bitte nicht verzagen – ich gebe die Kommentare erst gegen Abend frei, kurz vor der Auslosung von Bienchen und Stempelviech. Jawohl, bei mir gibt es (was auch anderes bei meiner augenblicklichen Obsession …) zusätzlich zum Bienchen ein selbstgeschnitztes Stempelviech zu gewinnen (die Tierart darf gewünscht werden). Weil ich finde, je mehr Gewinner, desto schöner, gehen Bienchen und Stempelviech an zwei unterschiedliche Gewinner.
So, genug geschnibbelt, jetzt wird ganz geographisch gekocht (die abgebildete Region hat mit der Speise rein gar nichts zu tun):

rebulicious_raetsel.jpg

GESUCHT WIRD:
Eine indische Kleinigkeit, die man dort überall bei den zahlreichen Straßenverkäufern findet; knusprig, duftend und gefüllt … oft mit den Resten des Vortags, was ich ganz besonders sympathisch finde. Klassisch serviert man dazu Chutney, es geht aber auch ohne.