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Man kann ja staubsaugen, nicht wahr? Eine sehr nützliche Beschäftigung mit dem Ergebnis, dass es danach kurz ausgesprochen viel ordentlicher ist als vorher (natürlich immer unter Berücksichtigung des Vorherschönaufräum-Koeffizienten und der Schrank-zu-Zeug-Relation), auch die Schwiegermutter freut sich (und wer fände das nicht erstrebenswert?), und das Schneegestöber weißer Haare, das hier phasenweise jeden Schritt begleitet, reduziert sich von 100 kurzzeitig auf 70, und das ist wundervoll!
haarig
Nichts gegen Dich, Hundekind, aber ja, es IST wundervoll. (Warum unser Hund auf einer Wurst mit Leopardenprint liegt, erkläre ich ein andermal.)

Aber. Statt staubzusaugen kann man ja auch was anderes Nützliches tun.

Katapulte bauen zum Beispiel.
Das da:
katapult1

Die Handhabung ist denkbar einfach. Man lädt es mit einem skeptisch dreinblickenden Auto …
katapult2

… und KAZÄMM! Ab damit in die inzwischen mit komplett in Stoff eingenähten Überreste meines alten Sofas.
katapult3

Wir nennen solche höchst sinnvollen staubsaugalternativen Tätigkeiten: herumtiggern.

Herumtiggern ist gut für die Haut, räumt den Kopf auf und macht bestimmt auch irgendwen schlank. Nur gegen Haare auf dem Boden hilft es, das muss ich ehrlich gestehen, rein gar nichts. Allerdings filzt sich auf die Art vielleicht, wenn wir nur noch ein paar Jahre länger herumtiggern und ab und an Seifenwasser auf den Boden gießen, wie von selbst ein Teppich?