Miss Sophies Adventskalender 2018 #10

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„Hahaaaaaaa, da hast du sie aber unterschätzt!“

Hier feiern gerade drei Mäusecousinen, bewerfen mich kichernd mit Stempelgummiresten und feiern sehr ausgelassen. Denn tatsächlich – von sieben Mitratenden haben fünf bis sechs alle richtig zugeordnet (bei Jesse bin ich nicht sicher, ob es beim zweiten Bild von links nach rechts oder von oben nach unten geht), und bei dem einzigen bis zweizigen Irrtum handelt es sich um eine Bertha-An(n)a-Verwechslung … Sophie wurde immer zielsicher zugeordnet.

maeusecousinen2_loesungmaeusecousinen1_loesung

Ich bin tatsächlich überrascht, weil das auf Fotos echt nicht einfach ist – wow! Gezogen habe ich (jawohl, ich – eigentlich sollte das Kind, aber wir haben heute Morgen furchtbar verschlafen). Damit ich nicht schummeln kann, hab ich alle Namen in eine leere Keksdose gelegt und einen herausgeschüttelt. Jesses Namen habe ich sicherheitshalber mit dazugetan, weil ich da nicht ganz sicher war, und dachte, wenn ich Dich ziehe, Jesse, dann muss ich mir einfach ganz schnell was überlegen, am besten vor der Auflösung dann noch mal nachfragen. 😉 Aber das Schicksal, streng beobachtet von den drei Mäusecousinen, entschied: Eine der beiden Mäusecousinen zieht zu Martina. Herzlichen Glückwunsch! Magst Du mir per Mail noch Deine Adresse schicken?

Um ehrlich zu sein, würde ich euch am liebsten allen Mäuse schicken, aber das schaff ich auf gar keinen Fall mehr, dieser Dezember ist allzu wüst. 😉 Aber ich habe mich riesig gefreut, dass ich offenbar nicht spinne und man die Kleinen ziemlich gut voneinander unterscheiden kann, hurra!

Miss Sophie versteckt sich bis zur Cousinenabreise sicherheitshalber in ihrem Reisebehältnis.

sophieversteck

Musikalisch heute, ehe ich hastig an die Arbeit hopse (neinneinnein, ihr Mäuse, das hat nichts damit zu tun, dass ich euch ärgern will!):

Ich kann Jazz übrigens nicht leiden.
Die Idee von Jazz finde ich ganz unglaublich großartig. Und ich habe schon zwei ganz unglaublich kluge, spannende Leute kennengelernt, die Jazz wirklich aufrichtig lieben, das, was sie mir darüber erzählt haben, spricht mich sehr an. Und dann höre ichs … und es funktioniert nicht. Gaaaah! Ich bin jazzimpotent. Ich würde es SO gern mögen, aber ich mags nicht. Neinneinnein, auf gar keinen Fall mag ichs. Im allerbesten Fall denke ich: Na gut, kann man aushalten. Nicht lange, aber eine Weile. So, das war … ganz okay, aber jetzt geh ich dahinten hin, wo ein schlichter 4/4-Takt und ein bisschen rockiges Gerumpel mich abholen, ohne dass ich mich dafür anstrengen muss. Puh!
Kann man nix machen. Ist wie mit Wein. Ich würde furchtbar gern Jahrgänge und Regionen herausschmecken, ich bin hochgradig fasziniert davon, wenn jemand diese komische Plörre beschnüffelt, atmen lässt und noch mal beschnüffelt und daran nippt und mir dann irgendwas drüber erzählen kann, mit leuchtenden Augen … aber ich selbst schmecke nix. Mir wurde schon extrem teurer und guter Wein gereicht, von einem echten Weinkenner. Mit allem Drum und Dran. Ich bin weinblind. Und jazzblind. Ein Jammer.
Na gut, es gibt größeren Schmerz in meinem Leben, kein Mitleid, bitte. 😉 Aber jedenfalls: „Katzen brauchen furchtbar viel Musik“ – ein gelegentlicher Ohrwurm, und wenn ich es höre (meistens nur als Ohrwurm im Kopfradio, sehr selten richtig), dann fällt mir immer ein, dass ich mit Jazz nur etwas anfangen kann, wenn Katzen dabei sind und eine Geschichte. So wie ich mit Wein nur etwas anfangen kann, wenn es dazu tollen Käse gibt (dann ess ich den und lass den Wein stehen, aber ich goutiere seine Gegenwart und die gegenwart von Leuten, die ihn zu schätzen wissen).

Man kann nicht alles haben, wa?

Miss Sophies Adventskalender 2018 #9

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Neulich wünschte sich jemand per Mail eine Maus von mir. Ich sagte, ich hätte leider gerade nur Miss Sophie da und keine Zeit, eine andere Maus zu machen (und ehrlich gesagt hatte ich auch keine Lust. Und ich filze ja nur, wenn ich wirklich Lust darauf habe. Weil ich sehr faul bin ich fest daran glaube). Darauf der Vorschlag: Ich könne ja einfach Miss Sophie schicken und mir dann eine neue Maus machen.

Leider hat sie mir über die Schulter geschielt (also von der Schulter runter) und mitgelesen.
Oha.
Hat sie sogleich ein Gedicht geschrieben, um ihrer tiefen Mauseseelenkränkung Ausdruck zu verleihen.

Schick doch einfach Miss Sophie
Die isso doof, die merkt das nie
Dass sie nicht mehr dieselbe ist
Und auch wenn sie die Katze frisst
Oder der Hund drauf … uriniert
Ich wette, dass die’s nicht kapiert
Die ist so klein und weiß und blöd
Dass sie einfach nix versteht
Miss Sophie eins, zwei oder drei?
Egal. Banal. Ganz einerlei!

Schick mir einfach Miss Sophie
Die isso doof, die merkt das nie
Das Hirn aus Filz, das Herz vom Schaf
Gib her! Ich habe Mausbedarf!

Ich hab dem erbosten Mäusemädchen erklärt, dass es für so große Menschen schwierig ist, so kleine Mäuse voneinander zu unterscheiden. Wollte sie nicht gelten lassen. Also machen wir heute mal einen Test.
Dazu hat sie ihre Cousinen eingeladen.

maeusecousinen

Genau anschauen. Links ist Miss Sophie, in der Mitte ist ihre Cousine Bertha, und ganz rechts ist Berthas sehr kluge, aber leider etwas zu Nervosität neigende Cousine Anastasia (die nach ihrer Mutter benannt wurde, was eine ganz andere und eher unangenehme Geschichte ist, über die wir an einem Adventstag nicht sprechen wollen).

Soooo. Auf den folgenden beiden Bildern – wer ist wer?

maeusecousinen2maeusecousinen1

Miss Sophie glaubt: Das erkennt doch jeder sofort! Ich glaube: Das wird schwierig.

Wer auf beiden Bildern die meisten Mäuse richtig erkennt, bekommt eine neue kleine Mitbewohnerin (bei mehreren Mäusekennern entscheidet das Los).
Wer mitmachen möchte, schreibt einfach bis Montagmorgen 8:00 seinen Tipp als Kommentar oder mir per Mail (Vorsicht, ist nicht kopierbar – ist eine Grafik, kein Text):

mail

Mitmachen darf ausdrücklich und sehr gern jeder, ob gerade frisch auf den Blog gestolpert oder schon länger dabei. Die Kommentare sind zuerst nicht sichtbar, ich schalte sie erst am Montagmorgen frei.

Habt einen wunderschönen 2. Advent! Musikalisch heute für die, die mögen, untermalt von Tori Amos: Winter.

Da sag ich heute aber mal nicht viel zu. Außer vielleicht, dass ich mal mit meinem Vater im Winter mit den Hunden spazieren war und wir einen ganz magischen Platz gefunden haben, ein kleiner Fluss, der sich tapfer den Weg mitten durch den Winter bahnte (für die, die damals noch nicht auf der Welt waren: Früher waren die Winter kalt, und vom Himmel fiel so weißes, knirschendes Zeug, das nannte man Schnee, was beides half, die ganze Angelegenheit vom Herbst zu unterscheiden); fast, aber noch nicht ganz eingefroren war dieser tapfere kleine Fluss, und am Straßenrand stand eine seltsam geformte Straßenlaterne, bei der ich an Narnia denken musste – die seltsame Laterne im Wald hinter dem Kleiderschrank, falls ich mich richtig erinnere. Faune waren aber gerade keine da. Und selbsternannte Schneeköniginnen auch nicht. Nur wir und die Hunde, die sich mit den Nasen grunzend durch den Schnee wühlten wie Wildschweine.
Habe diesen eigenartigen Ort ein paar Tage später und jahrelang immer wieder gesucht. Vergebens. War ja ein magischer Ort und hatte sich folgerichtig danach rar gemacht, wie es sich gehört.
Und wenn ich dieses Lied höre, sehe ich ihn wieder ganz klar vor mir. Dabei habe ich Tori Amos erst vor ein paar Jahren durch eine Freundin zwangsentdeckt, aber schon nach wenigen Zeilen: Schnee, Fluss, Vater, Laterne, Wildschweinhunde.

Ein sehr schönes Geschenk, das ich mir sehr sorgfältig dosiert immer mal wieder mache – nicht zu oft, damit es sich nicht abnutzt, aber auch nicht allzu selten, weil es bisher keinerlei Verschleißerscheinungen an den Tag legt.

Miss Sophies Adventskalender 2018 #8

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Schon nach zwölf, o weh! Zwar ist bei Miss Sophie nicht das weiße Kaninchen aus Alice im Wunderland zu Besuch, aber morgen kommt Mäusebesuch.

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Da muss einiges vorbereitet werden. Zum Beispiel, das ist das Wichtigste, muss am Käse gerochen werden.
Vier Stunden lang.

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Zum Glück alles in Ordnung. Besuch kann kommen!

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Musik gibts heute auch noch. Gut geeignet zum fröhlichen Rumräumen (was ich zum AUFräumen höre, wollt ihr übrigens gar nicht wissen, haha):

 

Miley Cyrus war mal Hannah Montana, das hing ihr lange nach, jetzt auch bei mir – sorry. Ich finde es aber immer hundsgemein, wenn man Leuten ständig apportiert, was sie früher gemacht haben, und häufig wird ja sogar erwachsenen ehemaligen Kinderstars vorgeworfen, dass sie gar nicht mehr die süßen Kinderlein dutzidutzi von früher sind. Muss schwierig sein, wenn dann die halbe Welt ins elterlich-entsetzte „O neiiiin, so kannst du dich doch nicht anziiiiiiehen, Kind, so kannst du doch nicht rauuuusgehn!!“ einstimmt. Jedenfalls freue ich mich sehr für sie, dass sie es durchgezogen und sich davon befreit hat. Ich glaube, das war kein einfacher Weg, und es ist mir sehr sympathisch, dass sie ihn entschlossen entlanggestampft ist.
Ich bin kein großer Fan von ihren meisten Sachen, aber die Backyard-Sessions mag ich gern, und diese fröhliche, lebhafte Version des uralten „Jolene“ ist meine Lieblingsversion.

Mein Mann hat mal gefragt, weshalb ich das Lied eigentlich überhaupt mag. Immerhin bittet darin eine Frau eine andere, ihr nicht den Mann wegzunehmen, der offenbar willig bis willenlos mitgehen würde. Und du, sagte er, du selbst würdest doch sagen: „Wenn der Trottel gehen will, dann soll er halt abhauen, pöh – einen, der nicht will, brauch ich nicht. Tühüss!“
Tja. Hm. Stimmt tatsächlich. Trotzdem mag ich das Lied. Kann man vielleicht nicht immer erklären?

Miss Sophies Adventskalender 2018 #7

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Tierisch kalt geworden. Fast so, als wäre Winter! Da fliehe ich gern in etwas tropischere Gefilde, zumindest mit den Augen.

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Das Bild habe ich als Hintergrund für etwas genommen, das das Kind und ich sehr in Ehren halten wollen – eine wunderschöne Feder, die uns eine Freundin geschenkt hat. Er stammt von ihrem eigenen Papagei (der seinerseits einen echten Vogel hat). So prächtig bunt sind allerdings nur weniger seiner beziehungsweise ihrer Federn, und wir haben Angst, dass die Feder irgendwo in den Untiefen des Kinderzimmers verschwindet.

Den Rahmen wird Gabi vermutlich erkennen, da waren wir herrlicherweise zusammen unterwegs. Wahnsinnig kitschiges Ding, oder? Ich weiß gar nicht genau, wieso ich den so mag, aber tu ich wie verrückt, ich freue mich immer sehr, wenn ich den sehe.

federbild

Das Hintergrundbild, das ich ganz hell ausgedruckt habe, stammt aus diesem Buch hier, das ich übers Bloggen entdeckt habe, einige von euch kennen es sicher: Lauter schwarz-weiße, copyright-freie Bilder zur freien Verwendung:

tierbuch

Musikalisch geht es heute in ganz andere Gefilde, und zwar nach Camelot. Also … fast nach Camelot, ganz schaffen wir es leider nicht.

Die (natürlich sagenhaft schöne) Lady von Shalott ist verflucht und lebt in einem Turm, wo sie eines Tages in ihrem magischen Spiegel Lancelot erblickt. Der ist so unglaublich spektakulär grrrr, wie es sich für einen Sagenhelden gehört, die Schöne verliebt sich in ihn, verlässt ihren Turm und macht sich in einem Boot auf nach Camelot (Auf den Bug schreibt sie ihren Namen, vermutlich, damit man später weiß, wer sie war. Kennt ja sonst keiner). Aber dank des Fluchs schwinden ihre Lebenskräfte, je weiter sie kommt, und sie erreicht Camelot in dem Zustand, in dem so viele sagenhaft schöne Frauengestalten enden – als herzzerreißend schöne Leiche.

Die Geschichte hat unheimlich viele Leute künstlerisch inspiriert. Mich inspiriert sie eher zu Fragen, so wahnsinnig interessant finde ich nämlich den eigentlichen Ablauf nicht. Die Lady hätte ja auch ankommen und feststellen können, dass Lancelot ein Arsch ist, jetzt ist sie aber draußen in der Welt und kann nicht mehr zurück. Oder was, wenn er zwar wirklich toll ist, ihm Schönheit allein aber nicht reicht? Soll es ja auch geben. Oder – was ist mit Gwenhwyfar? In die war Lancelot schließlich zeitlebens heftig verschossen, da sind sich sogar die meisten, zum Teil extrem unterschiedlichen Darstellungen dieses walisischen Chamäleons einig. Sieht die verliebte Lady das dann ein, oder wird sie zu einer Art Stalker? Oder was, wenn sie unterwegs nicht kleidsam dahinschwindet, wie es sich für eine anständige Frau gehört, sondern hässlich wird? Oder altert? Aaah, da stecken doch einige Möglichkeiten drin. Tot ist immer gleich so vorbei, das löst eine Menge erzählerisch interessanter Konflikte auf in ein bisschen stimmungsvoller Tragik und einer Prise Was-wenn.

Musikalisch umgesetzt ist das Ganze hier von Loreena McKennitt, einer Kanadierin mit schottischen und irischen Wurzeln. Ich glaube, sie schreibt selbst gar nicht, sondern interpretiert Volkslieder. Das allerdings, wie ich finde, oft sehr schön.

papageistreifen_horizontal

Ich hoffe, ihr habt einen wunderschönen Freitag, vielleicht wie der Hund umgeben von euren Lieben (ja, das sind alles seine Kuscheltiere. Den Eisbären und das komische hellbraune runde Dingens hinten hat er allerdings dem Kind geklaut, sehr charmant zwar, aber nachdrücklich.)
Ich schicke unsere wunderschöne Feder zum Freutag und mich jetzt mal fleißig, artig und mustergültig an die Arbeit.

plueschhund

 

Miss Sophies Adventskalender 2018 #6

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Ganz eventuell ist dem einen oder anderen schon mal aufgefallen, dass ich, statt mich vorbildlich als nützliches Mitglied der Gesellschaft zu betätigen, lieber ungeheure Mengen an fast vollkommen nutzlosen Postkarten stemple.

Das, dachte ich mir, kann nicht so weitergehen. Denn meine Postkarten hatten bisher eine blütenweiße Rückseite. Schluss damit!

Also rasch einen Postkartenrückseitenadresszeilenstempel (so lautet der Fachbegriff dafür) geschnitzt. Mit Gestrüppzeug in der Mitte, weil mir gerade so romantisch zumute war.

Miss Sophie war damit nicht zufrieden. Miss Sophie fand meine Romantik zu nüchtern, zu einfarbig, zu gestrüppig.

postkartenstempel

Bei unromantischgestrüppigen Problemen dieser Art gibt es ja zum Glück Abhilfe: meinen mit Abstand meistgenutzten Stempel. Er besteht aus einem mit Locher ausgestanzten Softcut-Punkt, der unten auf so einen Mensch-ärger-dich-nicht-Pöppel geklebt ist.

Gründliche Inspektion durch Miss Sophie.

postkarte

Zum Glück genehmigt. Puh!

postkarte2

Heute ist Nikolaus, oder? Dann wird heute wieder was verschenkt. Also – potenziell verschenkt, meine armen kleinen Holzpferde vom 1. Advent wohnen ja immer noch bei mir. 😉
Das Kind und ich spielen gern Zooloretto, und ich habe ganz vielleicht sehr eifrig diverse Erweiterungen angeschafft. Und da das zum Teil über Ebay lief, gab es gewisse … Dopplungen.
Diese Mini-Erweiterungen (siehe auch Foto) haben wir doppelt:
– Sparbücher
– Tapir
– Eisbär
– Iberischer Luchs
– passend: Weihnachtsbaum.

Ist unter euch jemand, der etwas damit anfangen kann oder jemanden kennt, dem er damit eine Mini-Freude machen kann? Dann einfach im Kommentar Bescheid sagen. 😉

zooloretto

Musik heute: Still Alive (Portal)

Wer jetzt fragt, „was DAS denn?“, der spielt eventuell eher keine PC-Spiele. Das Lied stammt aus einem Spiel, in dem man Teil eines Experiments ist, durchgeführt von einer sehr liebenswürdigen, wissenschaftlich hochambitionierten KI (künstliche Intelligenz). Na gut, das mit der Liebenswürdigkeit war vielleicht ein bisschen übertrieben. Vielleicht auch gelogen. Zumindest aber wissenschaftlich nicht bewiesen. Das Lied stammt aus dem Abspann, nachdem man sich mit knapper Not freigekämpft und aus dem Labor entkommen ist – da singt Glados, die KI, einem noch dieses prachtvolle Lied hinterher. Himmel, ich muss immer so furchtbar lachen.
Das Biest lockt einen mit Kuchen in die Falle. Ist das nicht gemein?

Miss Sophies Adventskalender 2018 #5

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Oha, muss rennen, heute wilder, wilder Tag – aber vorher noch ganz zackig ein paar Notenblätter reinschmeißen. Heute nämlich ist Mustermittwoch, und Frau Müllerin sammelt Musik!

Ist mir im ersten Moment gar nichts zu eingefallen. Dann doch. Nicht hyperoriginell, aber ich mag sie, meine Notenblätter, und die Hirsche wollte ich sowieso zeigen.

notenhirsche

Geht, wer hätte das gedacht, auch mit Meisen!

notenmeisen

Die Hirsche stammen von einem wunderschönen Masking Tape, das mir mal an einem kleinen Päckchen mit ins Haus flatterte. Hab ich sofort adoptiert. Adaptiert. Ihr wisst schon.

hirsche

Argh, Zeit. Musik:

Zu den Helden hab ich ein ganz zwiespältiges Verhältnis. Zum einen tu ich mich mit deutschsprachigen Texten bei Musik oft eigenartig schwer. Die deutsche Sprache ist detailliert und präzise, aber hin und wieder durchaus sperrig. Die Ärzte sind da sehr unbekümmert, die Helden sind (oder waren) teilzeitvirtuos-verspielt. Beides mag ich sehr. Und einige Lieder hab ich furchtbar gern. Andere weniger. Und dann kamen die Kinder. Und Judith Holofernes Lied übers Muttersein. Und ihr offener Brief an Amanda Palmer, in dem sie ihr erklärte, dass man auch als Mutter wahnsinnig rocken kann und keine Angst um die Kunst haben muss.
Und ich fand es so platt und banal.
Ehrlich gesagt halte ich das Elternwerden für eine große „Gefahr“ für die Kunst beziehungsweise die künstlerische Leidenschaft. Aus vielen Gründen. Wenn Kunst von einer gewissen Lust an der Selbstzerstörung lebt, dann wird zugleich mit dem Kind auch ein riesiger Konflikt geboren – das Kind braucht alles Mögliche, aber ganz sicher keine selbstzerstörungsfreudigen Eltern.
Die Kunst kann Menschen verschlingen. Beherrschen, aufsaugen, sie einatmen und nicht wieder hergeben. Es hat oft was Obsessives. Auch nicht gut im Zusammenhang mit Kindern.
Eltern wollen – und sollten – ihren Kindern eine gewisse Stabilität bieten. Kunst lebt oft davon, die Grenzgebiete zu erkunden. Die sind eine wacklige, gefährliche Angelegenheit.
Eltern zu werden ist eine gewaltige Veränderung. Nicht immer überlebt das, was die künstlerische Leidenschaft eines Menschen befeuert hat.
Und das ist nicht immer was Schlechtes. Manchmal findet sich jemand, der vorher in der verlorenheit Wundervolles gefunden, aber sehr gelitten hat. Schade um die Kunst, aber ich nehme dann einfach, was ich bekommen habe, und freue mich für denjenigen. Robbie Williams ist so ein Fall, würde ich sagen. Dem gehts gut, und er rockt nicht mehr. Macht nix, muss nicht rocken.

Aber wenn jemand sich dran festklammert und die Veränderungen nicht wahrhaben will, dann find ich das betrüblich. Und ein bisschen so empfinde ich es bei Judith Holofernes. Habe es allerdings schon lange nicht mehr weiterverfolgt, seit dem Brief an Amanda Palmer, denn da hatte ich echt die Schnauze voll.

Ich kann also aus vollem Herzen sagen: „Mach’s gut, und danke für den Fisch“, denn Echolot“ und seine Fische – Haie – mag ich sehr. So ein verspielter Unfug – ihr Freund hatte furchtbare Angst vor Haien, und sie hat ihm ein Lied geschrieben. Genau zwischen Zärtlichkeit und Unbarmherzigkeit. Gefällt mir sagenhaft gut, haha!

Und jetzt renne ich. Habt einen wunderbaren, möglichst haifreien Tag!

 

 

Miss Sophies Adventskalender 2018 #4

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Ich habe auf dem Flohmarkt eine wahre Unzahl kleiner Klötze gekauft – so um die fünfzig Stück, alle anderthalb Zentimeter breit. Ich habe den Ehrgeiz, sie allesamt in kleine Bordürenstempel zu verwandeln! ALLE!!

pilze_borduere_stempel

Die Pilze allerdings sind dafür ein bisschen zu groß geraten. Nicht viel, aber ein bisschen. Müssen also ohne Klötzchen bleiben.

pilze_skizzenbuch

Noch einigermaßen herbstlich. Dabei wird mir allmählich doch ernstlich winterlich, sogar ein bisschen weihnachtlich zumute.
Ich mag Weihnachten ja schrecklich gern. So richtig doll schrecklich gern. Auch die Vorweihnachtszeit. Und sogar ein bisschen die Zeit nach Neujahr, wenn es wirklich kalt wird und man in langen, dunklen Tagen auf die Rückkehr des Lichts und der Wärme und den Frühling wartet. So sehr ich die Wärme und die Sonne liebe und manchmal auf die Kälte fluche – ich bin froh über spürbar wechselnde Jahreszeiten; ich mag die Abwechslung und all die kleinen und großen Veränderungen, die damit einhergehen. Kalte Füße zum Beispiel. Hat man im Sommer ja eher selten, im Winter dauernd. Wird einem nicht so schnell langweilig. Find ich jut.

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Miss Sophie hingegen ist eher mittelbegeistert. Friert. Überlegt, in meinem heißen Tee zu baden (jedenfalls ist sie beim Fotografieren fast hineingefallen, war höllisch knapp). Erklärte mir neulich glatt, ich hätte sie falsch gefilzt, sie hätte ja einen Rattenschwanz. Und deshalb würde sie auch so schrecklich frieren! Wenn sie Haare am Schwanz hätte …
Meine Erklärung, dass es bei einem Filztier völlig irrelevant sei, wurde eher ungnädig aufgenommen. Rosa Schwänze frieren, weiße Schwänze sind kuschlig warm, davon ist sie fest überzeugt.

Musikalisch ist mir heute nach Schwedenurlaub mit Palmen.


Ich glaube nicht, dass ich von irgendeiner anderen Band so viele Texte auswendig kenne. Auch das „Farin Urlaub Racing Team“ mag ich sehr.

Ich wünschte manchmal, Farin Urlaub würde mehr zur Flüchtlingsthematik sagen. Dann wieder bin ich froh, dass er es nicht tut, denn im Grunde ist es ja ganz einfach – den Umständen, unter denen viele Menschen leben müssen, würden auch wir ganz sicher entfliehen wollen, mit aller Macht. Wie oft soll man das wiederholen? Noch wahrer wird es davon auch nicht, und wer es beim ersten Mal nicht begreift, der begreift es vermutlich auch beim zweiten Mal nicht. Und eine menschliche Gebetsmühle zu sein ist definitiv kein Punkrock mehr.

Wer gerade eine halbe Stunde Urlaub braucht: Hier ist sie.

(Mir kam übrigens heute zu Ohren, dass mein Blog nach seiner Wiederbelebung nicht jeden kommentieren lässt. Falls das bei Dir auch so sein sollte: Sehr gern Mail an (Vorsicht, nicht kopierbar, weil Grafik):
mail
Ich versuche herauszufinden, woran es liegt, und hoffe sehr, dass ich Abhilfe schaffen kann!)

Der Beitrag heute hopst beim Creadienstag vorbei. Schön, dass es den noch gibt!

Miss Sophies Adventskalender 2018 #3

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Ich glaube, das Ding dort unten war eine von diesen Bastelpappen. Mit Fischen bedruckt. Ich habe es kopiert, die Kopie in die „irgendwann mal Stempel draus machen“-Schublade gesteckt und irgendwann deutlich später wiederentdeckt.
Ich weiß noch nicht, ob ich noch mehr mache. Vielleicht ein oder zwei von den kleinen.

fischpapier

Da gab es den dicken runden noch gar nicht – der ist der Neueste.

fischpapier_skizzenbuch

Miss Sophie jagt auf einem Öh-Fisch dem Hmhm-Fisch hinterher. Ganz ehrlich, von Fischen verstehe ich verblüffend wenig. Ganz viele Namen kenn ich, aber zu welchem Fisch die jeweils gehören?
Welse. Die erkenn ich vielleicht noch. Und Piranhas. Sind aber zum Glück für Miss Sophie keine zu sehen!

fischsophie

Gestern Abend viel gehört: Rokia Traoré.

Ich habe noch keine Übersetzungen ihrer Texte finden können. Ach, Texte – die Lyrics wären ja schon mal was. Rokia Traoré stammt aus Mali und ist als Tochter eines Diplomaten schon früh weit herumgekommen. Ihre Musik bezeichnet sie als zeitgenössische Musik aus Mali, aber ich kann nicht beurteilen, wie „klassisch“ es ist und wie sehr auch andere Einflüsse ihren Weg hineingefunden haben. Wenn ich mich dabei erwische, wie ich „mitsinge“, fühle ich mich wie ein Kind, das „Schingel Bells, Schingel Bells, Schingel ollse wäi“ singt und keinen Schimmer hat, was es heißt, aber ganz offensichtlich vor Begeisterung ganz hin und weg ist.
Ich verdanke es einem Freund, dass Rokia Traoré mich manchmal in eine andere Welt mitnimmt; er hat ihre Musik entdeckt. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Wenn ich von so einer Traoré-Reise zurückkehre, habe ich keine Ahnung, wo ich eigentlich gerade war, aber mir ist zumute, als wäre alles größer, seltsamer und ganz eigenartig klarer geworden.

Habt einen schönen Start in die Woche. Hier ist es nieselig und grau, da ist zeitgenössische Musik aus Mali genau das Richtige – ich glaube, ich höre noch ein bisschen weiter.

Miss Sophies Adventskalender 2018 #2

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Advent, Advent
die Maike rennt
Erst zehn, dann zwölf, dann fünf, dann sieben
Wo ist denn bloß der Tag geblieben?

Weiß ich tatsächlich nicht. Schwupps, war er weg. Aber jetzt wünsche ich endlich mal einen schönen 1. Advent in die Runde.
Wollte eigentlich alle Posts vorher vorbereiten. Geht aber nicht, wegen der Sache mit der Musik, das möchte ich doch lieber sozusagen tagesaktuell, sonst taugt das nix.

Ich habe mich neulich gefragt, weshalb ich eigentlich überhaupt gar keine größeren Pferdestempel habe. Jetzt habe ich zwei. Und dann hab ich auf dem Probeblatt mal ein bisschen mit dem Bleistift herumschattiert und mag es sehr, wie es den Stempel verwandelt – ich glaube, ich kritzle da jetzt öfter mal rein. Ein paar mehr Pferde werden es vermutlich noch, ich möchte sie als wilde Herde quer über ein Blatt Papier stempeln können. Rechts ist der nächste Stempel schon angedeutet – zwei Pferde (beziehungsweise Ponys) gemeinsam. Und ein Fohlen möchte ich auch noch dazu.

pferdestempel_blattpferdestempel_02pferdestempel_01

Dieses Jahr gibt es leider keine Rätsel, das bekomme ich zeitlich gerade vorn und hinten nicht hin. Aber jeweils zum Advent möchte ich eine Kleinigkeit verschenken, jedenfalls wenn sich jemand findet, der es haben möchte. Heute sind es ein paar kleine Holzpferde – ich sammle ja solche „Animeeples“ (tierförmige Spielsteine aus Holz), und ich habe eine Riesenmenge Pferde in diesen drei Farben bekommen. Wer also welche haben möchte: Diese neun hier hätten Lust auf ein neues Zuhause und einen Job als Spielsteine, Spielzeug oder Dekoration (oder was auch immer jemandem sonst noch so für sie einfällt – nur als Feuerholz möchten sie nicht gern arbeiten).
Einfach in den Kommentar schreiben, wer sie haben möchte; der erste, der schreibt, bekommt sie.

holzpferde_animeeple

Musik.

Gestern war ich auf dem Weihnachtsmarkt, da wehten auf einmal vertraute Klänge an mein Ohr. Und seitdem wehen sie darin herum. Ich habe ein „Kopfradio“, vielleicht kennt das ja jemand? Oder ist das mit „Ohrwurm“ gemeint? Bei mir funktioniert es so, dass manchmal sehr plötzlich und gern sehr laut das Kopfradio anspringt, herrliche Soundqualität, leider wirklich sehr laut, manchmal regelrecht dröhnend, und die Welt macht einen kleinen Schritt zurück und sagt, bitte sehr, ich will nicht stören, das Kopfradio hingegen sagt, höhö, ich schon. Denn ich hab gar nicht immer Lust darauf. Dann muss ich das betreffende Lied eine Weile sehr oft und laut in echt hören, damit es aus meinem Kopf wieder rausgeht. Ist wie mit Appetit – wenn ich auf irgendwas richtig schrecklich doll Appetit bekomme, dann geht der auch erst weg, wenn ich es gegessen habe.

Mr. John Lennon?
Himmel, ich weiß nicht, wie man in seinen Kopf stopfen soll, was da passiert ist. Ich weiß, dass es meine Eltern sehr getroffen und beschäftigt hat. Und mich dann später auch, als ich es gelesen habe. Was für ein unnötiger, schrecklicher, vollkommen grotesker Verlust und was für eine Gemeinheit. Mich fasst an, dass Chapman nach manchen Darstellungen bei seiner ersten Annäherung doch nicht geschossen hat, weil er so überrascht von Lennons Freundlichkeit war. Aber dann ist er zurückgekommen.

Ich frage mich, wie es den Menschen geht, die danach versucht haben, John Lennons Leben zu retten, und es nicht konnten.* Denen er unter den Händen weggestorben ist. Ob sie wussten, wer er ist. Ob sie ihn mochten. Ob dadurch etwas anders war als in Fällen, wo man um das Leben eines Menschen kämpft, den man nie zuvor gesehen, von dem man nie gehört hat, und es am Ende nicht schafft. Und wie es danach war. Ob jemand von ihnen manchmal seine Musik hört. Ob er sie hören kann, ohne daran zu denken.

Ich zum Glück oft (also – oft höre ich ihn nicht, aber doch mit seltener Regelmäßigkeit). Aber dann fällt es mir mitunter eben doch ein, und ich kriege es nicht ganz in meinen Kopf. Vielleicht, weil ich nicht will. Vielleicht, weil es so wahnsinnig sinnlos ist und überhaupt niemand etwas davon hatte bis auf Schmerz.


*Ein ganz wunderbares Buch über „Nebenfiguren“: Christine Brückners „Wenn Du geredet hättest, Desdemona“. Elf (in der späteren Auflage vierzehn) Frauen, die in Geschichten oder Ereignissen eine Rolle gespielt haben, aber eher am Rande. Geliebte, Muse, Ehefrau – nicht wegzudenken, aber ohne eigene Stimme. Christine Brückner lässt diese Frauen in elf Monologen zu Wort kommen. Und was das für Monologe sind! Mein Liebling ist Donna Laura, die der Dichter Petrarca sehr verehrt hat, die er aus der Ferne verehrte. Inspiration seiner Dichtung, Muse, blabla. Auf ein Podest gestellt, nie gekannt. Und dann kam die Pest, er floh, sie starb. In ihrem Monolog wendet sich die Sterbende schonungslos an den, der ihr Bild immer verehrt, sie aber nie gekannt oder berührt hat.

Morbider 1. Advent hier heute, Verzeihung! Schnell wieder zu den Pferdestempeln hochscrollen!

Miss Sophies Adventskalender 2018 #1

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Himmel, wie ging das noch mal mit dem Bloggen?
So. Bin wieder da. Gabi ist schuld, sie wollte einen Adventskalender. 😉 Miss Sophie war auch dafür, allerdings ist sie heute nicht da. Ausgetrippelt. Sehr vornehm und wichtig, aber, teilte sie mir mit, sie sei ganz sicher, bei mir wäre alles in den denkbar besten Händen. Hm!

Bis Weihnachten gibt es hier also jeden Tag eine Kleinigkeit zu sehen, manchmal zu basteln und auch zu hören. Zu hören, weil mich neulich schon wieder jemand fragte: „Was für Musik hörst du eigentlich?“ Und ich fiel in die übliche erschrockene Starre, die den Eindruck erweckt, ich hörte wahrscheinlich überhaupt gar nix (vielleicht nicht mal die Frage). Tatsächlich aber kann ich dem Ganzen einfach nur keinen Namen geben, deshalb nutze ich den Dezember mal zum Sortieren und dazu, mich zu fragen: Was hör ich eigentlich für Musik?

Erst mal aber Mäuse. Wenn Miss Sophie schon außerhäusig herummaust, müssen eben andere Mäuse her. Diese beiden hier sind ganz einfache, schnell genähte Viecher zum Kuscheln und Spielen, ganz vage den Hamelner Brotratten nachempfunden. Wer auch eine nähen möchte, findet unten auch den Schnitt.

kalender18_01_maeusekalender18_01_maeuseschnitt

Musikalisch starte ich heute eher melancholisch – momentan höre ich viel Leonard Cohen. Ich habe ihn sehr, sehr spät entdeckt, ein Jahr nach seinem Tod. Vorher wusste ich, dass es ihn gibt, hatte aber keinen tieferen Bezug dazu. Ich wusste vor allem, dass ich Rufus Wainwrights Version von „Halleluja“ (ja, die aus Shrek) schöner finde als das Original von diesem Cohen.
Inzwischen besitze ich seine Biographie und einen Roman und bin verliebt in einen Menschen, der von mir ganz unbemerkt mein Zeitgenosse war. Der sein Leben lang mit Depressionen zu kämpfen hatte, aber spät dann zu einer Heiterkeit gefunden hat, die in seinen ersten Lebensjahrzehnten häufig überschattet war von dem alles verzehrenden Ungeheuer namens klinische Depression. Der vom Alter her mein Großvater hätte sein können. Der inzwischen aus diesem Spiel ausgestiegen ist. Der zutiefst religiös war auf eine gütige, traurige, ergebene, pragmatische Weise, die mir sehr imponiert und mit der ich, die ich vermutlich am ehesten Agnostikerin bin, sehr viel anfangen kann und die in mein ewiges inneres Streitthema Religion neue Klänge bringt, die ich gern willkommenheiße (und nein, keine Sorge, religiös werde ich in diesem Leben sicher nicht mehr, aber Versöhnlichkeit mag ich trotzdem).

Leonard Cohen: Who by Fire.
Weil ich das momentan wirklich oft höre.